Janik Schröter: Motocross-Landesmeister zum vierten Mal in Folge
Janik Schröter (#500) hat seinen Titel in der Motocross-Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern verteidigt – zum vierten Mal hintereinander. Den Höhepunkt setzte er beim CROSS FINALS in Tessin: Pole im Zeittraining, zweimal Platz 2 und am Ende der Tagessieg in der MX1. Und das Wichtigste: Er ist heil durch die Saison gekommen.
Die Ziele: Spaß haben, heil bleiben
Eine Platzierung hatte sich Janik für 2026 gar nicht vorgenommen. Sein Plan war einfacher:
- Spaß haben: mal mehr, mal weniger – unterm Strich aber eine Saison, mit der er rundum zufrieden ist.
- Heil bleiben: „Das hat auf jeden Fall geklappt.“
Der Fokus lag klar auf der Landesmeisterschaft. Gab es Überschneidungen mit der Deutschen Meisterschaft, fuhr Janik zur LM.
„Ich wollte einfach Spaß haben und heil bleiben.“
Janik Schröter über seine Saisonziele
Landesmeisterschaft: Titel Nummer vier
Bewusst für die LM entschieden
Wenn sich Termine von LM und DM überschnitten, war die Wahl für Janik klar: Die Strecken der Landesmeisterschaft liegen näher. Außerdem empfindet er den Vergleich dort sportlich als fairer, als sich in der DM mit Halbprofis und Profis zu messen.

Perfekter Saisonstart
Den Grundstein legte Janik gleich zu Beginn: Bei den ersten drei Rennen der Landesmeisterschaft gewann er jeweils beide Läufe – sechs Laufsiege zum Auftakt. Auf den vierten Titel in Folge ist er „sehr stolz“.
Meister auch mit Streichergebnis
Ein Wermutstropfen bleibt: Nach Janiks Eindruck war er in der gesamten Serie der Einzige, der jedes Rennen mitgefahren ist – sportlich ein bisschen schade. Am Titel ändert das nichts. In Upahl hatte er technische Probleme. Selbst wenn man dieses Rennen als Streichergebnis herausrechnen würde, wäre Janik trotzdem Meister geworden.
„Von daher bin ich mit allem ganz zufrieden.“
Janik Schröter über die LM-Saison
CROSS FINALS: Tagessieg vor heimischer Kulisse
Ein Ziel hatte sich Janik für das CROSS FINALS nicht gesetzt – anfangs war nicht einmal klar, ob er dabei sein würde. Als feststand, dass das Finale Ende August in Tessin stattfindet, war die Freude groß: endlich kein Hartboden, den man im Norden ohnehin nicht trainieren kann. Im Sand konnte er auf einen kleinen Heimvorteil hoffen.
- Zeittraining: Pole mit 1:59,513 Minuten – mehr als eine Sekunde schneller als die Konkurrenz.
- Lauf 1 und Lauf 2: zweimal Platz 2.
- Tageswertung MX1: Platz 1 mit 44 Punkten – einen Punkt vor Ben Gosepath.

MV-Sportministerin Stefanie Drese begleitete das CROSS FINALS und gratulierte Janik persönlich zum Tagessieg. Glückwünsche kamen auch vom Landtagsabgeordneten Dirk Stamer. Im NDR-Beitrag über das Event spielte Janik die Hauptrolle. „Da kam einfach so viel zusammen“, sagt er.
„Das war natürlich schon der Hammer. Das muss ich erst mal toppen.“
Janik Schröter über das CROSS FINALS

Bilanz: Ziele und Ergebnisse 2026
| Serie | Ziel | Ergebnis | Erreicht? |
|---|---|---|---|
| Landesmeisterschaft MV | Saisonfokus, Spaß haben | Titel verteidigt – vierter Titel in Folge; sechs Laufsiege in den ersten drei Rennen | Übertroffen |
| CROSS FINALS (Tessin) | Kein Ziel gesetzt | Tagessieg MX1 mit 2-2, Pole im Zeittraining | Übertroffen |
| Deutsche Meisterschaft | Nur bei freien Terminen | Wenige Starts, Zeitprobleme und etwas Pech | Nebensache |
| Gesundheit | Heil bleiben | Ohne Verletzung durch die Saison | Ja |
Ausblick 2027: alles wie gehabt
Der Plan für 2027 bleibt derselbe: Spaß haben, Fokus auf die LM. Für die DM bräuchte es größere Sponsoren, damit Janik beruflich kürzertreten und sich mehr auf den Sport konzentrieren könnte. Die LM bleibt eine echte Challenge, denn die anderen Jungs sind „ja jetzt auch nicht gerade langsam“.
Am liebsten ist Janik mit der Familie unterwegs. Ein großes Dankeschön geht an Opa, Vater und Freundin sowie an alle, die ihn das ganze Jahr über unterstützt haben.
„Noch macht es mir Spaß, noch kann man sich das leisten.“
Janik Schröter
Alle Termine, Strecken und Vereine der Landesmeisterschaft gibt es unter mx-in-mv.de/termine.
Quelle: Angaben von Janik Schröter; Ergebnisse CROSS FINALS: crossmagazin.de.




























